JUGENDGRUPPE KÄGISWIL

BERICHT BAYERN 2010

Pfingstwochenende in Bayern vom 21.-24. Mai 2010

Am Freitagabend ging es endlich los- wir brachen auf zum lange ersehnten Wochenende, worauf wir uns alle, das heisst 14 Männer und 2 Frauen, riesig freuten. Ab 22.48 trudelten wir im JGK ein, um uns bereits anzuheitern und von den zu Hause bleibenden Vereinskollegen zu verabschieden. Vor allem wir Frauen genossen den letzten Schluck Wodka- oder Passoa, bevor wir zum Bier greifen mussten. Punkt 02.02 Uhr traf der Car vom Koch Reisen auf dem Dorfplatz ein. Es hieß einsteigen und tschüss winken. Die Fahrt startete mit einem „Hoch auf unser Busfahrer“, Mättu stellte sich vor und begrüßte uns herzlich. Keine Ahnung ob er sich daran erinnert, aber jetzt hat auch Dominic N.`s Megafon Einklang genommen. Olè Olè Olè, we are the champs…tönte es laut. Und so stieg der Partypegel vor allem im hinteren Abteil vom Car. Für den Biervorrat war gesorgt. Wir fuhren zwei Mal über die Grenze, zuerst über Österreich und schließlich in Deutschland. Früh morgens legten wir auf einer Raststätte einen Halt ein, wo alle mehr oder weniger wach waren. Unser kulinarischen Wünschen ließen wir freien Raum- von Kaffee zu Ei und Speck, Sandwich, Eis und Schoggikugel war alles dabei. Aber Achtung Basil, „ s Schoggigipfäli isst mer mit Mässer und Gablä“. Schließlich ging die Fahrt weiter, da haben die meisten etwas nach- oder vorgeschlafen. Unser Ziel- Obertrennbach- rückte immer näher.
Um 08.14 sind wir top motiviert angekommen. Die Kamera ging voraus. Gefolgt von dem Megafon, dem großen Schweizer Fahnen und schließlich von der Trinklergruppe „Echo vodr Dächlibar“. Den Einzug ging quer durch den Friedhof. Juhui- nach einem Jahr sahen wir unsere Freunde aus de Landjugend wieder. (natürlich nicht auf dem Friedhof) Küsschen hier, Handschlag dort, so begrüßten sie uns herzlich. Nun wechselten wir vom Eichhof zum Valley- Lager oder Green Lemon. Eine weitere Tradition war angesagt. Wir Schweizer stellten uns auf eine Reihe und hielten die rechte Hand aufs Herz. Der Schweizer Psalm tönte ziemlich schief. Wir hätten glatt bei Leider Nein teilnehmen können. Dominik L. zog während dessen die Fahne hoch. Die Gastgeber bereiteten für uns ein ausgewogenes Frühstück vor und eröffneten das Buffet. Anschließend hielten wir uns draussen auf.
Nach dem Mittagessen fuhren wir mit Privatautos zu einem Soccer- Park. Das funktioniert wie Minigolf, nur sind die Bahnen viel größer und auf dem Rasen. Schläger und Bälleli werden durch einen richtigen Fußball ersetzt. Wir wurden in Gruppen eingeteilt um dieses Erlebnis auszuprobieren. Es bereitete Spaß, war aber auch anstrengend sich so lange in der Sonne zu bewegen. Nebenbei lösten wir noch ein Quiz, das Irène für uns vorbereitete. Es weiß doch jedes Kind, dass der Schweizerpsalm von Alberich Zwyssig ist. :-P Anschlissend tankten wir uns mit einem kühlen Bier wieder auf. Im späteren Nachmittag fuhren wir zurück zum Landheim. Dort packten wir unsere Sachen und teilten uns in Duschcompanys auf. Auch hier stellte sich die Gastfreundschaft der Bayern unter Beweis. Nicht nur warmes Wasser zum duschen, sondern auch ein Apèro-Drink wurde uns angeboten. Bei drei JGK-ler, die gerne Jägermeister haben ist es nicht bei diesem einen Glas geblieben. Zwei davon konnten sich noch zusammenreißen und zurückkehren. Einer schaffte es leider nicht, am Abendprogramm teilzunehmen und war dem 3. Dominik im Bunde dankbar, dass er in seinem Bett übernachten durfte. Alle Tapferen gingen direkt zum Hüttenfest, wo wir uns verweilten. Damit wir Boden kriegten und den Hunger wieder stillen konnten, war Reiser so freundlich und hat für uns gegrillt. Die Mädels bereiteten dazu Salat vor. Die Stimmung war ganz im Gegenteil vom Wetter super toll. Pascal schlüpfte in seine Rolle als DJ. Eifrig wurde gefestet, getanzt, geschnupft, getrunken und da oder dort auch ein bisschen geflirtet ;-). Schade, dass sich niemand mehr daran erinnert, warum plötzlich eine ganze Gruppe auf dem Boden landete und die hellen Kleider braun wurden. Die Heimkehr erfolgte individuell mit dem Privattaxi. Bruno fragte zur Sicherheit nach, ob wir Bürgi Peter nicht vergessen haben. Hier sah man einmal mehr wie kameradschaftlich wir unter einander sind. Es wurde jenen geholfen, die darauf angewiesen waren. Doch mit einem „Radiergummi“ welcher ein Frauenheld vergessen hatte, konnte niemand aushelfen. Fabian traute sich wohl der weite weg zu seiner Matratze nicht mehr zu, er übernachtete im Gang.
Am Sonntagmorgen wurden wir früh geweckt, das ließ sich natürlich unsere Kamerafrau Sabrina nicht entgehen. Auf italienische Art machten wir uns frisch, wobei sich die Frauen schon etwas mehr Zeit nahmen. Nach dem Frühstück weilten wir uns draußen auf. Ja sieh mal, jetzt tauchte auch der nette Kollege auf, welcher gestern einiges verpasste. Während die Faulen am Tisch gesessen sind, relaxten, jassten und lachten, stellten sich andere auf um zu jonglieren, wobei sich Flo an einem Auto eine Beule abkriegte. Auf jeden Fall zeigte er Einsatz! Um Dreiviertel Zwölf versammelten wir uns im Car. Gemeinsam fuhren wir zu einem Freibad. Zum Glück spielte das Wetter mit, so konnten wir uns überall frei bewegen: im kalten sowie im warmen Wasser, im Wellenbad, auf der Rutsche, auf der Sonnenterrasse, auf dem Beachfeld oder auf dem Tuch um zu schlafen. Nach dem Duschen zeigte sich, wer für den Griff zur Sonnencreme zu faul war. Die Zurmühle-Brothers standen weit vorne im Rennen mit ihrer roten Nase. Zurück in Obertrennbach angekommen wagte sich Andrea zusammen mit den KLJB- Mädels ins Dirndl, während sich ihre Vereinskollegen ins Edelweisshemd warfen. Fabio wollte wohl aus der Reihe tanzen mit einer helleren Version des Hemdes. Mit dem Car ging es los zum absoluten Highlight des Wochenendes. Um 18. 31 kamen wir beim Pfingstfest an, welches schon seit Jahren auf dem Programm steht. An diesem Abend waren wir für nichts zu schüchtern. Bereits um 19.07 standen wir auf Tischen und Bänken, natürlich mit einem Maß in den Händen. Wenn ihr nicht wisst, wie schwer solch ein Bierkrug ist, dann fragt Dani, er muss es wissen! Um 20.57 kamen wir zum Höhepunkt. Wir Schweizer besammelten uns bei dem Car, wo wir uns zum Einzug mit den Trinkeln aufstellten. „Ladies first“, heisst es doch so schön. Also liefen die zwei voraus und schwangen den Fahnen durch die Luft, auf den Stumpen verzichteten sie jedoch freiwillig. Als wir ins Zelt einzogen gehörte die Aufmerksamkeit ganz alleine uns Schweizer. Die Deutschen Freunde unterstützten uns dabei tatkräftig mit ihrer Partylaune. Nicht nur mitten durchs Zelt sondern auf über ihr Tisch ging die Route, bis wir schließlich auf der Bühne standen, wo das Finale stattfand. Unsere Bemühungen um einen gelungenen Auftritt haben sich echt gelohnt. Auch als wir die Trinkeln versorgten gab es einiges zum Lachen, sei es wegen Bennys kleiner Glocke, Roggers Hamdzipfel oder was auch immer. Wieder zurück im Zelt stieg die Party noch mehr. Bereits um 22.22 waren nicht mehr alle Tische und Bänke ganz. Basil stellte fest, dass sich die kaputte Garnitur bestens als Trampolin eignete. Freude herrschte, als wir am Fest auch Monika, die alt bekannte Busfahrerin trafen. Auch sie durfte nicht fehlen. Als Gegenzug vom letzten Jahr für die türkis Sonnenbrille schenkte sie Andrea eine lilla Sonnenbrille. Auch ein weiterer Bekannter, das „Güllefassl“ war anwesend. Karin stellte an diesem Abend ihr Finderglück unter Beweis, sie fand das verlorene Natel ihrer Kollegin schnell wieder. Unsere Freunde zeigten uns auch, wie man bei ihnen auf die Bruderschaft trinkt. Welcher Typ kam eigentlich auf die Idee wir könnten Maß mit nach Hause nehmen? So haben wir eine bleibende Erinnerung an das Wochenende. Um 01.03 trafen wir uns wieder im Car. Schade, dass es jemand nicht schaffte, die Kotze draußen zu lassen. Trotzdem sind wir um 01.38 gut in Obertrennbach eingetroffen. Für jene, die noch fit waren ging die Party weiter. Während Fabio den Bahnhof suchte und Benny ein „Kaffi Nüt“ trank, führte Björn sein eigenes Radrennen durch. Es wurde auch eine Weltmeisterschaft durchgeführt, nämlich im 4-er Bob. B.vR und B.vW kehrten ein Bank um, saßen darauf und rutschten die Treppe runter, das war ja freilich. Langsam ging eine lange, erlebnisreiche, lustige Nacht zu Ende.
Dieses Mal war es Tanja, die uns am Morgen früh aus dem Bett holte. Zum letzten Mal genossen wir das Bayerische Frühstück, wobei sich jedoch der Hunger in Grenzen hielt. Schön, dass die Sonne auch am Montag schien, so konnten wir uns nach Draußen begehen. Spätestens dann wussten alle langsam, wie der Bierverschluss mit dem Ring funktionerte, ohne sich dabei zu verletzen. Die Jungs führten ihren traditionellen Stripperfußball durch. Jeder, der den Ball nicht halten konnte musste ein Kleidungsstück abziehen. Einige standen ziemlich schnell in den Boxershorts da. Langsam packten wir unsere Sachen zusammen und schauten gut unter den Matratzen, ob wir auch wirklich alles eingepackt haben- nur die Stimme fanden einige nicht mehr. Zum Mittagessen fuhren wir gemeinsam nach Gangkofen in eine Pizzeria. Als die ersten bereits am essen waren, haben die letzten immer noch nicht bestellt. Doch saß störte unsere Stimmung nicht, wir konnten uns gut unterhalten. Bevor wir die Pizzeria verließen übergaben wir unseren Kollegen das übliche Geschenk. Sie kriegten eine signierte XXL- Wodkaflascha und gutes aus Obwalden. Um uns zu verabschieden fuhren wir nochmals alle zusammen zum Landheim. Nach dem Gruppenfoto senkte die Stimmung langsam. Einerseits freuten wir uns sehr, so ein tolles Wochenende erlebt zu haben und anderseits war es schade, so guten Freunden nach dieser kurzen Zeit wieder tschüss zu sagen. Dabei flossen schon ein paar Tränchen. Um 14. 47 fanden schließlich alle JGK-ler ihren Platz im Car. Die KLJB-ler stellten sich vor uns in eine Reihe und spendierten noch die letzte Welle. Schließlich winkten wir uns noch lange hinterher. Auf der Rückfahrt war es umgekehrt, denn im hinteren Abteil vom Car wurde geschlafen, da hatte niemand etwas dagegen, dass die Batterien vom Megafon aus waren. Wir ließen das Wochenende nochmals Revue passieren. Benj H. hat Köpfchen gegen Langweile, er nahm für und Jasskarten mit. Schlussendlich waren die Jungs sozial und ließen alle mitspielen beim „arschlöcherlä“. Um 17.18 hielten wir bei einem MC an, um etwas zu essen. Habt ihr schon mal Nonnen im MC gesehen? Dann ging die Fahrt weiter. Es war kaum auszuhalten, denn es zeigte sich aus, wer Verdauungsprobleme hat. Sandro führte das Rennen mit stinkender Luft raus lassen. Um nochmals ein geschmackneutrales WC aufzusuchen hielten wir im Glarnerland wieder an. Die Leute schauten schon komisch, alls wir 2 leere Mülleimer mit unseren Bierflschen füllten. Eigentlich wollten wir gleich wieder los. Doch da kam Mättu ganz schön ins schwitzen, die hintere Bustür ging nicht mehr zu. Auch Björn als Automech konnte nicht weiter helfen. So mussten wir sie eben zubinden. Zum glück war niemand zu blond um daran zu lehnen. Um 21.21 kamen wir in Kägiswil an. Ein weiteres „Hoch auf unser Busfahrer“ und eine Schlussrede vom Aktuar sowie vom Präsidenten durfte nicht fehlen. Juhui, endlich frische Luft. Nun gingen wir alle mit einem Maß, lustigen Erinnerungen, schwerem Kopf und nicht zuletzt mit viel Vorfreude auf das nächste Jahr nach Hause.
An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bedanken. Zuerst natürlich der allerbesten Partnerjugendgruppe die man sich wünschen kann, der KLJB Obertrennbach. Wir danken euchfür die nette Gastfreundschaft und auch für die Vorbereitung des abwechslungsreichen Programms. Das Wochenende mit euch war wider super toll, einfach der absolute Hammer! Nur schade dass es so schnell vorbei war. Doch so schnell wie das Wochenende vergeht, geht auch das Jahr rüber. An Pfingsten 2011 dürfen wir euch wieder bei uns begrüßen, worauf wir uns riesig freuen…Pfiate!
Danken möchten wir auch allen JGK-ler, die zu diesem Wochenende beigetragen haben. Es zeigte sich einmal mehr aus, wie groß unsere Partylaune und vor allem wie toll unser Zusammenhalt ist…priiiiis!

Im namä vo allnä 16 Täilnähmer

Andrea

BERICHT HELFERESSEN

Samstag, 13. März 2010:

15.00 Uhr:

Treffpunkt der angemeldeten Helfer und Helferinnen vor dem JGK. Begrüssung von OK- Chef Pädi Küng und die offizielle Bekanntgebung, was die Teilnehmenden an diesem Abend erwartet.

15.15 Uhr:

Abfahrt mit zwei Kleinbussen nach Sarnen zum Kino Seefeld, welches nur für uns gemietet wurde. Nach einem feinen Apéro schauen wir den Film „Sherlock Holmes“, wobei einige schlafen, andere sich lautstark unterhalten und wieder andere... sagen wir es, so: Der Film interessierte sie wohl nicht besonders.

18.30 Uhr: 

Weiterfahrt mit den Bussen nach Kerns in einen Partyraum. Die ersten Drinks werden geschlürft und die gewohnte JGK- Stimmung macht sich breit.

„Für einen guten Boden“ sorgt ein leckeres Essen,  zubereitet von den „Topfhüpfern“. Ein herzliches Dankeschön!!!
   
21.30 Uhr: 

Jetzt geht die Party aber richtig los… !
Gute Musik, lockere Stimmung, viel Gelächter, feine Drinks, das Tanzbein schwingen …
   
Insgesamt einfach ein fantastischer Abend unter Freunden des JGK 

Und das Resultat: viele, viele Beweisfotos! Eine Auswahl natürlich auch hier auf unserer Homepage zu sehen.

Im Namen von allen Teilnehmenden (nehme ich zumindest mal an) möchte ich dem OK herzlich für die Organisation des Dörflicups/ der Summer Breeze Party und auch für die Einladung zum Helferessen danken!

BERICHT NACHTSCHLITTELN

Samstag 27. Februar 2010

26 JGKler trafen sich pünktlich um 18:00 Uhr auf dem Dorfplatz Kägiswil.
Nach langer Diskussion und Abklärungen machten wir uns doch noch auf den Weg in die Stöckalp. Wegen starken Windes teilte das Tourismusbüro Melchsee-Frutt uns mit, dass es noch unklar sei, ob die Bahnen am Abend fahren können.
In der Stöckalp angekommen waren wir schon etwas erleichtert: Die Bahnen fuhren, allerdings nur im Convoy (nur 5-6 hintereinander).
So mussten wir eine Weile warten bis es Richtung Melchsee-Frutt, mit immer stärker werdendem Wind, losging. Bis die Letzten oben ankamen, genossen die Ersten einen* Drink im El Coraçon. * Für gewisse mehrere Getränke

Jetzt ging es los in Richtung Bonistock. Als wäre es nicht schon anstrengend genug, sorgte der extrem starke Wind für ein langsames weiterkommen. Die Piste war auch nicht gerade angenehm hinaufzugehen. Entweder ganz eisig oder mit Wechten, die bis 2 Meter hoch waren ganz weich und tief.
21 von 26 Mitglieder erreichten den Gipfel und genossen ein Fondue, wie man es sich wieder vorgestellt hat. Keine Angst, die restlichen 5 gingen nicht unter, sie kehrten nach dem ersten Drittel um und verblieben im El Coraçon.
Um 23:00 Uhr hiess es warm einpacken, Ski-Brille und Stirnlampe aufsetzen und ab die Post. Stürmischer hätte die Abfahrt von der Stonibock nach Melchsee-Frutt nicht sein können. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 115 Stundenkilometern kämpften wir uns durch. Alle kamen heil, aber mit verschneiten Köpfen, im El Coraçon an. Dort genossen wir den restlichen Abend.
Um 01:30 Uhr setzten wir die Abfahrt fort ins Tal. Auch unterhalb der Melchsee-Frutt zog der Wind kräftig über die Piste.
Um 02:00 Uhr waren alle unten angekommen.
Die Einen waren froh, für die Anderen war es ein Abenteuerlicher Ausflug, wie man ihn nur selten hat.
Ich hoffe nun, dass wir nächstes Jahr, nach 2 stürmischen Nachtschlitteln-Jahren, wieder einmal einen gemütlichen normalen Ausflug auf die Melchsee-Frutt unternehmen können.
Man sagt ja: Alle guten Dinge sind 3.

Pascal Zumstein

Besucherzähler - du gehörst auch dazu!